"Escape the Museum" Ein Museum und ein Erdbeben sind eigentlich überhaupt keine gute Kombination. Unwiederbringliche Schätze sind dabei in Gefahr und um diese hat sich der Spieler in Escape the Museum unter anderem zu kümmern. Bei diesem Spiel ist das Prinzip eines Wimmelbild- und eines Adventurespiels wunderbar miteinander vereint worden. Das Spiel im Detail Susan, die in einem Museum arbeitet, hat an diesem Tag ihre Tochter bei sich. Plötzlich gibt es ein Erdbeben, welches das Museum stark beschädigt. Susan hat ihre Tochter beim Beginn des Erdbebens im Sicherheitsraum untergebracht, sie selber geht in die Museumsräume, um zu schauen, ob alle Leute raus sind. Doch dann sind plötzlich alle Wege, die zu ihrer Tochter führen könnten durch Hindernisse versperrt... An dieser Stelle kommst Du als Helfer ins Spiel. Susan muss sich durch die einzelnen Museumsräume kämpfen. Es gibt z. B. Räume zum Unabhängigkeitskrieg und zum alten Ägypten. In einigen Räumen muss man Gegenstände finden, die unbedingt gerettet werden müssen, denn sie sind einfach unersetzlich. In anderen Räumen muss man vorgegebene Gegenstände finden. Diese müssen dann zum Teil miteinander kombiniert werden, damit man sie einsetzen kann, z. B. muss man erst einen Stock, einen Spiegel und einen Aufkleber finden. Alles miteinander kombiniert ergibt dann einen verlängerten Spiegel, mit denen man eine wichtige Nummer sehen kann. Sobald man die Rätsel in einem Raum gelöst hat, gelangt man in den nächsten Raum. Zwischen den einzelnen Räumen kann man dann den Gesprächen folgen, die Susan mit ihrer Tochter über ein Funkgerät führt. Damit erhält die ganze Geschichte auch noch einen persönlichen Touch. Ziel des Spiels ist es, dass Susan zu ihrer Tochter gelangt und gemeinsam mit ihr das Museum verlassen kann. Tipps Sobald man einen Gegenstand im Kombinationsspiel gefunden hat, gibt es vor der Maus ein kleines Fragezeichen. Das hilft einem wirklich weiter. Wildes herumklicken hilft nicht weiter, es löst eher noch kleine Nachbeben aus - also erst nachdenken, dann klicken. Fazit Ich muss zugeben, dass das Spiel wirklich nicht ganz einfach ist. Es sind zum Teil echte Herausforderungen, aber genau das habe ich an diesem Spiel wirklich klasse gefunden. Das Spiel war nicht einfach mal schnell an einem Abend durchgespielt, was mich natürlich sehr freut :-). Ein Vergleich zu einem anderen Spiel fällt mir nicht wirklich ein. Es hat vom Spielprinzip vielleicht etwas Ähnlichkeit mit Laura Jones and the Gate of Good and Evil. Aber dennoch hat Escape the Museum einen größeren Wimmelbild-Spieleanteil. Für mich verdient dieses Spiel 4 Sterne, denn trotz des guten Spielprinzips ist die Grafik machmal doch nicht ganz so gut, so dass Gegenstände nicht immer ohne Hilfe erkannt werden können. Dies liegt nicht an der Beschreibung der Gegenstände, sondern eher an der grafischen Darstellung. Bewertung: 16.10.2008 |